| Banken contra Regierung |
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| Geschrieben von: Administrator | |||
| Montag, 04. Oktober 2010 um 11:08 Uhr | |||
Angekündigte Regulierungen stoßen auf wenig GegenliebeDie nun schon seit Jahren andauernde Finanzkrise ist ursächlich dafür, dass sich Kreditinstitute zukünftig ausnahmslos strengen Regularien unterwerfen müssen. Denn mit dieser Maßnahme möchte die Politik Einfluss nehmen auf Kapital und Liquidität und vermeiden, dass zukünftig Bankenpleiten oder andere dramatische Entwicklungen eintreten. Das auf internationaler Ebene beschlossene Paket ‚Basel III’ wird seitens der Banken allerdings eher mit Skepsis betrachtet. So werden Forderungen laut, Übergangsfristen zu verlängern sowie die Regeln individuell zu überarbeiten, um Engpässe bei Kreditvergaben oder sonstige Auswirkungen auf den Finanzhandel zu unterbinden. Deutsche Banken prognostizieren finanzielle HöchstaufwendungenLaut Aussage des Bundesverbandes deutscher Banken wird der Regulierungsbeschluss jede einzelne nationale Bank in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Aufwendungen in Milliardenhöhe allein für die größten zehn Geldinstitute des Landes und dementsprechend hohe Spannungen werden vorausgesagt. Zudem sei die Sonderstellung Deutschlands mit ihren Einlagesicherungen nicht berücksichtigt. Doch es werden auch zustimmende Rufe laut. So sehen andere Banken das Gesetz trotz seiner Pauschalität als Grundlage für einen schärferen Wettbewerb und sagen dadurch ein Anheizen der Konjunktur und folgenden wirtschaftlichen Aufschwung voraus. Und auch von Bank zu Bank unterschiedlich wird der Aspekt gesehen, inwieweit der private Kleinanleger von ‚Basel III’ betroffen sein wird. Die deutsche Regierung jedenfalls steht hinter dem Gemeinschaftsbeschluss – nach Aussage des Bundesfinanzministers Schäubles wird garantiert, dass Investitionsvorhaben hiervon nicht beeinflusst werden.
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